Südafrika: Garden Route Teil 1 – Unser Start auf einem tierischen Road Trip

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2–3 Minuten

Nachdem wir uns recht schnell an den Linksverkehr gewöhnt haben, starten wir heute die wohl bekannteste Rundreise in Südafrika. Entlang der sogenannten Garden Route werden wir die nächsten 2 Wochen einiges sehen und erleben.

Betty‘s Bay

Gleich zu Beginn unserer Tour besuchen wir Betty‘s Bay und erleben frei lebende Pinguine in einer wunderschönen Umgebung. Da es in Kapstadt einen viel bekannteren Strand mit Pinguinen gibt, haben wir hier das Glück, dass nur wenig Leute an diesem Platz sind und es auch keine extra errichteten Plattformen gibt, sondern man den Tieren wirklich nah kommt. Teilweise kreuzen sie sogar unseren Weg, wenn sie vom Gebüsch wieder rein ins Wasser wollen. Wir verweilen eine ganze Zeit lang und beobachten die Pinguine bei all ihren Aktionen. 

Auch wenn heute nicht die Sonne scheint, ist die Umgebung wirklich beeindruckend.

Nach dieser irgendwie unwirklichen Begegnung geht es für uns weiter, immer auf der Suche nach Tieren in freier Wildbahn. Da aktuell Walsaison ist, haben wir die Hoffnung, auch diese besonderen Lebewesen in ihrer natürlichen Umgebung zu Gesicht zu bekommen. Neben einer gebuchten Waltour sind auch ein paar Orte prädestiniert dafür, mit viel Glück Wale schon vom Land aus zu sehen. Wir entscheiden uns vor unserem Übernachtungsstopp ein kleines Stück der Walroute zu fahren, vielleicht haben wir ja Glück.

Hermanus

Und tatsächlich, bei unserem Zwischenstopp in Hermanus können wir unweit der Promenade einen Wal erspähen, wie krass ist das denn!? Der wuchtige Körper taucht immer wieder auf und wir sind einfach nur platt, ein „once in a lifetime“-Erlebnis. Wir fahren noch ein Stückchen weiter und üben uns in Geduld. Wo ein Wal ist, können die anderen doch nicht weit sein, oder? Wir stellen uns mit unserem Auto direkt an einen Aussichtspunkt und blicken auf das weite, glitzernde Meer. Eine ganze Weile passiert nichts und wir sind schon kurz vorm Aufgeben, als wir rechts von uns etwas Schwarzes sehen. Wir steigen aus und rennen los. Je näher wir den Klippen kommen, desto deutlicher wird erkennbar, dass hier tatsächlich weitere Wale unterwegs sind. Das Warten hat sich gelohnt. Sie jedoch vernünftig aufs Foto zu bekommen, ist mehr als schwierig. Aber egal, wir sind einfach happy, dass wir auch dieses besondere Erlebnis genießen dürfen.

Ganz nebenbei sind wir auch das erste Mal den Klippschliefern begegnet, die hier so zahlreich leben. Sie erinnern uns an eine Mischung aus Meerschweinchen und Biber und sehen einfach putzig und zum Knuddeln aus.

De Kelders

Nach so vielen aufregenden Tiermomenten ist es Zeit für uns, zu unserer Unterkunft nach De Kelders zu fahren. Dies ist der eigentliche Ort, den wir uns für eine Walbeobachtung vom Land aus herausgesucht haben und wo wir die nächsten Nächte verbringen werden.

Leider ist das Wetter in den nächsten Tagen sehr stürmisch und so entdecken wir keine weiteren Wale bei unseren Spaziergängen entlang des Meeres. Dafür besuchen wir noch eine alte Höhle direkt am Meer, in der die Menschen in der Steinzeit einmal gelebt haben und wo uns heute die steife Brise fast den Boden unter den Füßen weg zieht. 

Nach so einem wahnsinnig erfolgreichen Start des Roadtrips steigt unsere Vorfreude auf das, was uns in den nächsten Wochen noch erwartet. 


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