Photography, Prints & More

Fotografieren und anschließend gut essen ist eine Kombination, die ich selten hinterfrage. Im Winter schon gar nicht. Wenn am Ende Grünkohl auf dem Tisch steht, erst recht nicht. Das Fotokollektiv „Bremer Streetmusikanten“ hatte zu genau so einem Fotowalk durch Bremen eingeladen. Treffpunkt am Sielwall, danach gemeinsam essen.

Tétouan. Für uns eine Stadt, die definitiv unterschätzt wird. Sie liegt im Norden Marokkos, nahe des Mittelmeers, mit Bergen im Rücken und einer Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Spanische und arabische Einflüsse vermischen sich und es gibt eine tolle Medina mit weißen Fassaden, versteckten Gassen und ungewöhnlichen Begegnungen.

Der Schneesturm Elli brachte vor allem eines mit: Stillstand. Der komplette ÖPNV kam zum Erliegen, Busse und Bahnen standen, Züge fielen aus oder wurden zu einer sehr vagen Möglichkeit. Mein Plan, zum Fotografieren nach Bremen zu fahren, stand lange Zeit auf der Kippe.

2025 neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das sich rückblickend wie ein tiefer Einschnitt anfühlt – vielleicht eines der bewegendsten meines bisherigen Lebens. Mit dem Ende unserer Weltreise mussten wir in Deutschland wieder bei null anfangen. Beruflich, privat, emotional. Und dann gibt es diese Ereignisse, die völlig unerwartet kommen und dir von einem Moment…

Manchmal reicht ein Blick aus dem Fenster und man weiß: Heute wird’s ungemütlich. Genau so ein Tag war gestern. Trotz allem bin ich mit Felix noch einmal nach Hamburg gefahren, um die Vorweihnachtsstimmung auf den Straßen einzufangen.

Chefchaouen, die berühmte „Blaue Perle des Rif-Gebirges“. Klingt nach verwinkelten Gassen, Minztee und Katzen in jedem zweiten Fenster – der perfekte Ort, um einfach mal das Tempo rauszunehmen. In der Vorstellung jedenfalls. In der Realität startet unser Aufenthalt erstmal mit 40 Grad Fieber. Bei mir. Komplett aus dem Nichts.