Ein unscheinbares Fotoalbum vom Flohmarkt entpuppt sich als historische Sensation: Hunderte heimlich aufgenommene Bilder aus dem von den Nazis besetzten Paris. Ein anonymer Fotograf riskierte damals sein Leben, um die melancholische, fast menschenleere Stadt zu dokumentieren – kommentiert von bissigen, widerständigen Texten auf der Rückseite.
Der Fund löst eine jahrelange Recherche aus, die zwischen Flohmarktständen, Archiven und militärischen Akten immer neue Rätsel freilegt: Wer war dieser mutige Beobachter? Wie konnte er sich trotz Fotografierverbot und ständiger Gefahr so frei bewegen? Und warum geriet sein Werk in Vergessenheit?

Die Reportage erzählt eine packende Spurensuche, die irgendwo zwischen Krimi, Geschichtsunterricht und Lost-Photography-Abenteuer angesiedelt ist.
Diese Geschichte, geschrieben von Philippe Broussard wurde mit dem True Story Award 2025 in der Kategorie Storytelling ausgezeichnet. Nun wurde sie vom Reportagen Magazin, einem unabhängigen Magazin für Journalismus veröffentlicht und kann kostenfrei unter den folgenden Links gelesen werden.
Teil 1: Auf der Spur des unbekannten Fotografen – Reportagen
Teil 2: Auf der Spur des unbekannten Fotografen – Reportagen
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