Titelfoto: v.l.n.r Nina Welch-Kling, Anna Lohmann, Britta Kohl-Boas und Pia Parolin
Die Hamburger Kunstszene erlebte am vergangenen Wochenende einen Höhepunkt mit der beeindruckenden Street Photography-Ausstellung „7Spaces“. Die Pop-Up-Gallery inmitten der Stadt wurde zum Schauplatz für die Werke von sieben talentierten und ausschließlich weiblichen Fotografinnen aus verschiedenen Teilen der Welt. Die Vernissage am Freitag lockte zahlreiche Kunstliebhaber und Fotografieenthusiasten an, die gemeinsam in die faszinierende Welt der Street Photography eintauchten.
Wiedervereinigung unseres Kollektivs
Bereits am Vormittag traf ich mich mit Felix, um die Gassen der Elb-Metropole mit unseren Kameras unsicher zu machen. Obwohl mein letzter Besuch in Hamburg vor etwa eineinhalb Jahren ein fotografischer Griff ins Klo war, fühlte ich mich dieses Mal extrem motiviert und experimentierfreudig was meinen visuellen Stil betraf. Ich probierte viele Winkel aus und driftete ein wenig ins Abstrakte ab, was mir überraschend gut gefiel.



Nach einem äußerst ergiebigen Walk trafen wir uns abends mit Philipp in einem Restaurant, wo wir uns bei orientalisch angehauchten Gerichten über unseren Alltag und natürlich über die Fotografie unterhielten, bis wir gemeinsam zur Vernissage weiterzogen.
Vernissage in der Grindelallee
Die Eröffnung der Ausstellung war geprägt von einer lebendigen Atmosphäre. Die Gäste, darunter auch bekannte Gesichter wie Siegfried Hansen oder Thomas Hackenberg, genossen nicht nur die beeindruckenden Fotografien, sondern auch die Gelegenheit, sich bei Getränken und Snacks in angeregten Gesprächen mit der Fotografie-Community auszutauschen.

Die Veranstaltung bot nicht nur eine Plattform, um die Werke von Britta Kohl-Boas, Nina Papiorek, Pia Parolin, Sebahat Sahverdi, Anette Reffeldt, Anna Lohmann und Betty Goh zu bewundern, sondern auch eine Möglichkeit, bestehende Freundschaften zu vertiefen und die gemeinsame Leidenschaft für die Street Photography zu teilen.
Versteigerung zugunsten von Pink Ribbon Deutschland
Die Versteigerung von Aufnahmen der Fotografinnen mit dem gesamten Erlös, der an Pink Ribbon geht, zeigt ein starkes Engagement für die Förderung von Bewusstsein und Unterstützung im Kampf gegen Brustkrebs.

Pink Ribbon ist eine gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für die Sensibilisierung, Früherkennung und Unterstützung von Menschen mit Brustkrebs einsetzt. Durch solche Veranstaltungen und Spendenaktionen können wichtige Mittel gesammelt werden, um Forschung, Aufklärung und Unterstützungsprogramme voranzutreiben. Es ist schön zu sehen, wenn Kreativität und soziales Engagement auf diese Weise zusammenkommen, um einen positiven Beitrag zu leisten.
Photo Walk durch Hamburg

Trotz des norddeutschen Wetters – nasskalt und windig – startete der Samstagmorgen mit einem Photowalk durch die Straßen von Hamburg. Die Fotografen, die teilweise weite Strecken zurücklegten, um dabei zu sein, ließen sich nicht von den Wetterbedingungen abschrecken, sondern fanden im gemeinsamen Erleben der Stadtteile wie St. Pauli, dem Schanzenviertel und dem dort angrenzenden Flohmarkt viel Spaß und Inspiration. Die kühle Brise und das charakteristische Leben der Stadt dienten als Kulisse für fesselnde Fotomotive.



Vorträge von Nina Welch-Kling und Betty Goh
Am Nachmittag kehrten die Teilnehmer in die Pop-Up-Gallery Grindelallee zurück, um den Vorträgen von Nina Welch-Kling (USA) und Betty Goh (Singapur) zu lauschen, die beide weite Reisen auf sich genommen haben, um an dem Event anwesend zu sein. Die Künstlerinnen teilten nicht nur ihre kreativen Ansätze und Techniken, sondern auch ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen, die eine noch engere Bindung zu den Fotografinnen und ihren Arbeiten schafften.




Fazit: Ein Inspirierendes Wochenende
Die 7Spaces-Ausstellung in Hamburg erwies sich als ein rundum gelungenes Wochenende für alle Teilnehmer. Die Vielfalt der Werke, die Gemeinschaft der Fotografiebegeisterten und die inspirierenden Vorträge schufen eine Atmosphäre der Kreativität und des Austauschs. Dieses Event verdeutlichte nicht nur die Fähigkeiten und Visionen der Fotografinnen, sondern stärkte auch die Verbindung innerhalb der Gemeinschaft. Die „7Spaces“ Street Photography-Ausstellung wird zweifellos noch lange in den Köpfen der Besucher nachhallen und als Quelle der Inspiration für zukünftige Projekte dienen.
Wer selbst nicht in Hamburg vor Ort sein konnte, dem empfehle ich die Videos von Samuel Lintaro Hopf.
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