META STOPPT FAKTENCHECKS: EIN ABSCHIED AUF RATEN
Meta hat beschlossen, die Faktenchecks auf Facebook, Threads und Instagram einzustellen. Übersetzt heißt das: Zuckerberg zieht die Handschuhe aus und lässt Desinformation, Hetze und Fake News ungefiltert durch die Timeline wabern. Elon Musk hat’s mit X vorgemacht, Meta zieht nach – die große Social-Media-Deregulierung ist in vollem Gange.
Für mich ist das der Punkt, an dem ich die Reißleine ziehe. Meinen Threads-Account? Schon gelöscht. Facebook? Steht als nächstes auf der Abschussliste. Instagram? Tja, da hadere ich noch – nicht aus Nostalgie, sondern mangels ernstzunehmender Alternativen. Trotzdem: Alle Beiträge sind weg, neue wird’s nicht mehr geben. Die Meta-Services habe ich von meiner Webseite verbannt, Instagram-Verlinkung? Geschichte.
Und WhatsApp? Nun ja. Alternative Messenger gibt’s genug – Threema, Signal, Viber – aber die Realität sieht so aus: Die meisten Leute kleben noch immer an WhatsApp. Ganz konsequent wäre es, auch da den Stecker zu ziehen. Schaffe ich’s? Wahrscheinlich nicht. Aber zumindest werde ich versuchen, so wenig Datenverkehr wie möglich zu verursachen – quasi digitales Intervallfasten.
Kurz gesagt: Mein Abschied von Meta ist kein radikaler Kahlschlag, sondern ein schrittweiser Rückzug. Aber der erste Koffer steht schon vor der Tür.
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