Street Notes #3: One Night in Bangkok

Okay, zugegeben war es erst Nachmittag, als ein Unwetter über die Stadt hereinbrach. Der Himmel über Bangkok verdunkelte sich schlagartig während beinahe monsunartige Regenfälle auf die Straßen niederprasselten und so als eine ungewohnte Kulisse für meine Bilder dienten.

Travel Notes #21: Bangkok – Trouble im Land des Lächelns

Aus der Idee, vom Bäcker eben schnell ein frisches Brot zu holen, um den Käse aufzubrauchen, den wir noch im Kühlschrank haben, wird nichts. Der Bäcker hat um 8:00 Uhr zwar geöffnet, Brot gibt es aber erst ab 9:00 Uhr. Pech. Also geht es ohne Frühstück auf zum Eleftherios Venizelos Airport von Athen. Heute wird der längste Reisetag unseres bisherigen Trips. Aus der griechischen Hauptstadt geht es über Abu Dhabi nach Bangkok. Nach den Erfahrungen der letzten Wochen ist klar, das geht nicht ohne Zwischenfälle.

Travel Notes #20: Athen – Liebe auf den zweiten Blick

Die Sonne möchte in Kalambaka heute nicht so recht aufgehen. Es fühlt sich an diesem Morgen fast ein bisschen wie Herbst an. Ich hole noch schnell etwas zum Frühstück, bevor wir uns zum Bahnhof aufmachen. Um ein bisschen Abwechslung zum Busreisen zu bekommen und mehr Komfort zu genießen, haben wir uns dazu entschieden, mit dem Zug nach Athen zu fahren. Die Tickets kaufen wir schon einen Tag zuvor. Die Dame am Schalter warnt uns, dass es „dangerous“ wird, da es zum Wochenende auf der Strecke erfahrungsgemäß voll wird. Und sie soll Recht behalten. Bei unserer Ankunft am Bahnhof ist der Bahnsteig schon ordentlich mit Reisenden gefüllt. Dass ein voller Zug unser kleinstes Problem sein wird, ahnen wir noch nicht.

Travel Notes #19: Meteora – Vier Busse und kein Halleluja

Von Parga aus machen wir uns früh Morgens auf den Weg nach Trikala. Die Fahrt wird lang, obwohl das Ziel eigentlich nur 223 Kilometer Nord-Östlich liegt. Der Weg mit dem Bus führt jedoch erstmal in den Süden nach Preveza, wo wir in einen anderen Bus umsteigen müssen. Bereits auf dem ersten Abschnitt haben wir eine Verspätung von rund 40 Minuten. Die Fahrt zieht sich nicht nur deshalb in die Länge, sondern auch, weil sich schräg hinter uns ein anderer Fahrgast alle paar Minuten übergeben muss. Wir hoffen einfach, dass er nur das Busfahren nicht verträgt oder er einen über den Durst getrunken hat.

Travel Notes #18: Auf dem Seeweg über die Grenze

Es ist noch früh und die Sonne noch nicht ganz aufgegangen, während wir die letzten Sachen packen und uns zur Bushaltestelle von Ksamil aufmachen. Auf dem Weg dorthin stoppen wir noch kurz beim Bäcker, wo wir uns von unseren restlichen LEK noch ein paar Börektaschen zum Frühstück kaufen. Scheinbar sind wir nicht die einzigen, die um diese Zeit von Ksamil nach Saranda wollen. Der Bus ist schon ordentlich gefüllt und wo im Normalfall der Platz für Kinderwagen ist, stapeln sich die Koffer und Reisetaschen der Passagiere.

Travel Notes #17: Saranda und Ksamil – Die Vorteile der Nebensaison

Immer wieder wird von Albaniens schönen Stränden geschwärmt, höchste Zeit also, dass wir uns das mal genauer ansehen. Melinas Ex-Kollege war erst vor kurzem in Saranda und hat ihr davon erzählt, wie schön es dort sein soll. Daraufhin haben wir gleich mal eine Woche in der Stadt gebucht, ob das allerdings so clever war, wird sich zeigen. Die Fahrt dort hin ist zumindest wieder mal abenteuerlich…

Travel Notes #16: Tirana und Gjirokaster – wenn die Gesundheit andere Pläne hat als du

Dieses Mal dient Shkoder nur als Umsteigepunkt. Mit einem Fernbus fahren wir die etwa 100 Kilometer in Albaniens Hauptstadt Tirana. Nach der ganzen Ruhe und Gelassenheit der letzten Tage müssen wir uns erst einmal wieder an den Trubel, den Verkehr und die vielen Menschen gewöhnen.

Travel Notes #15: Theth – Unsere Reise steht auf der Kippe

Es ist kurz nach 6:00 Uhr morgens. Noch bevor der Wecker klingelt, sind wir wach. Noch ordentlich K.O. durch die kurze Nacht schlürfe ich in Schlappen durch die Küche bis ins Gemeinschaftsbad. Die Klobrille liegt neben der Schüssel und alles ist voll mit Erbrochenem. Glückwunsch, der Typ hat echt alles gegeben. Was für ein Morgen. Aber es kommt noch besser.

Travel Notes #14: Albanien – Schlaflos in Shkoder

Bevor wir uns auf den Weg zum Busbahnhof von Ulcinj machen, müssen wir noch einiges an Getränken leeren, denn irgendwie haben wir uns dieses Mal ein wenig mit den Mengen verschätzt. Wir quälen uns Milch, Kakao und O-Saft rein, weil wir nicht alles mitnehmen können. Beim Auschecken kommen wir auch noch mit der Gastgeberin ins Gespräch, die ein bisschen Deutsch kann. Obwohl sie gleich zur Arbeit muss, lässt sie es sich nicht nehmen, uns noch auf eine Tasse Kaffee einzuladen. So viele Getränke am Morgen sollen sich später noch rächen.