Auszeit im Harz

Nachdem ich die letzten Wochen beruflich ziemlich eingespannt war, kam das Wochenende im Harz genau richtig. Gleich nach Feierabend setzten wir uns ins Auto und brachen ins ca. 230 Kilometer entfernte Altenau auf. Mit Freunden haben wir uns eine kleine Ferienwohnung gemietet, die als Ausgangspunkt für unsere Wanderung diente. Bei ein paar Pils und netten Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen, bevor wir uns am nächsten Tag ins Abenteuer stürzten.

Nach einem ordentlichen Frühstück mit Brötchen, Croissants und Kaffee starteten wir in Altenau unseren knapp 15 Kilometer langen Fußmarsch. Raus aus dem kleinen Städtchen führte uns der Weg entlang der Oker. Wir überquerten die Staumauer, von der man einen schönen Blick über den Fluss hat und folgten anschließend dem Weg auf den Ahrendsberg. Irgendwann verließen wir die befestigte Straße und wanderten nach und nach den Berg hinauf. Vielleicht war das Wetter nicht das beste für eine Wanderung, denn zum Mittag wurde es teilweise knackig heiß. Kleine Abkühlungen gab es nur unter den Bäumen und durch unsere Getränkevorräte. Der großartige Ausblick über das Tal und die Oker entschädigte uns aber für alle Mühen.

Der Ausblick von der Staumauer über die Oker hat schon was…
Blick vom Ahrendsberg über die Oker.

Nachdem wir einige Zeit auf dem Berg verbrachten ging es durch den Wald langsam wieder Abwärts. Wir folgten der Oker zurück in Richtung Altenau, legten noch einen Zwischenstopp in der Gaststätte „Zur Rast“ ein, ehe wir durch die Stadt zurück zu unserer Wohnung gingen. Am Abend belohnten wir uns noch mit einem leckeren Abendessen in Heidis Imbiss.

Der XXL-Burger mit 226g Rind war genau das Richtige nach der Wanderung.

Der Harz ist ein tolles Ausflugsziel, wenn man einfach mal ein paar Tage raus aus dem Alltag möchte. Gerade wenn man wie ich, aus dem flachen Norden kommt, fühlt man sich im Harz wie in einer anderen Welt. Die Straßen durch die imposante Berglandschaft bieten einem tolle Aussichten und durch die zahlreichen Parkbuchten an den Seiten kann man auch immer wieder anhalten und das Ganze auf sich wirken lassen. Die vielen Wandermöglichkeiten lassen einen den Harz immer wieder neu erleben. Es war ganz bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir dort waren.

Bis auf den XXL-Burger wurden alle Fotos mit der Fuji X100V gemacht. Den Bildlook habe ich mit dem Rezept „Kodachrome II“ von Ritchie Roesch erzeugt. Dieses und weitere Rezepte für Fuji-Kameras findet ihr auf seiner Webseite unter www.fujixweekly.com

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